Kunstprojekt - Abstraktfotografie

Als gelernter Feinmechaniker und Sporttrainer habe ich ein gutes Auge für Details entwickelt. Überall sehe ich spannende Farben und Formen, Muster, Texturen, Licht- und Schattenspiele, die mich inspirieren. Auf der Strasse, an einem Hausrand, einem Balkon, einer Fensterfront, in der Natur, der Architektur, aber auch an den seltsamsten Orten und Objekten: einem Glas, einem Flussschiff, einem Abfluss.
 
Abstrakte Fotografie ist für mich ein Genre, bei dem das Motiv nicht mehr erkennbar sein muss. Was bleibt, sind Formen, Farben, Muster und Texturen, die beim Betrachter eine emotionale Reaktion auslösen. Was jede Person darin sieht, ist ihr eigenes Bild.

Umsetzung

Meine Kamera ist immer dabei, drinnen und draussen, wann immer ich unterwegs bin. Je nach Motiv arbeite ich mit Telezoom oder Makro. Den entscheidenden letzten Schritt macht der Schnitt in Adobe Lightroom: Die Wahl des Ausschnitts verwandelt das Original in ein neues, eigenständiges Kunstobjekt.

Herausforderung & Freude

Was mich an der Abstraktfotografie fasziniert: Allein durch die Wahl der Perspektive und des Ausschnitts entsteht aus etwas völlig Alltäglichem ein ganz neues Bild. Das abgebildete Objekt ist nicht mehr erkennbar, aber das neue Bild ist ein Kunstobjekt in sich selbst.
 
Ich habe meine Abstraktfotografie bereits in einer Ausstellung gezeigt. Zu sehen, wie die Bilder auf Menschen wirken, was sie auslösen und was jede Person darin entdeckt, ist jedes Mal aufs Neue spannend.

Was die Betrachtenden überrascht

Dass hinter jedem dieser Bilder ein ganz gewöhnlicher Gegenstand oder Ort steckt. Und dass man es ihm nicht mehr ansieht.